Oct 30 2014

Neueste Filmhits direkt vor der Haustür

Published by at 01:06 under Screening Room

SOURCE:  http://www.wort.lu

Bequeme Sessel erwarten die Zuschauer im neuen Kino.

(fwa) – Auf den ersten Blick mag es erstaunen, in einem Schulgebäude einen öffentlich zugänglichen Kinosaal vorzufinden. Doch als vor zwei Jahren das Lycée Ermesinde seinen Betrieb aufnahm, war bereits vorgesehen, dass in seinen Räumlichkeiten auch Kino gespielt werden sollte. Bis es aber soweit war, dass die Räumlichkeiten für die Öffentlichkeit genutzt werden konnten, mussten noch manche Hürden genommen werden. Auch die Tatsache, dass es sich bei der Schule um eine öffentlich-private Partnerschaft handelt, hatte die Verhandlungen verzögert.

Schwungvoller Auftakt

Dafür war aber die Einweihung am Donnerstag umso schwungvoller. In Vorpremiere konnte der neueste Kassenhit aus Hollywood vorgeführt werden: „And So It Goes“ mit Michael Douglas und Diane Keaton in den Hauptrollen gibt einen Vorgeschmack auf die Programmgestaltung der nächsten Monate.

Kein Geringerer als Raymond Massard, der bereits mehrere Kinosäle betreibt, konnte für das Projekt gewonnen werden. Damit ist die fachlich kompetente Ausführung gewährleistet, ebenso wie die aktuellsten und besten Filme. Tat- und finanzkräftig unterstützt wird das neue Kino von der Gemeinde Mersch, die für das erste Betriebsjahr einen Zuschuss von 34 000 Euro bereitstellt.

Bürgermeister Albert Henkels unterstrich in seiner Ansprache, dass es im Trend der Zeit liege, wieder vermehrt ins Kino zu gehen, und dass es der Gemeinde ein Anliegen sei, den Einwohnern aus Mersch und Umgebung die Gelegenheit zu geben, sich vor Ort die neuesten Filme anzuschauen: „Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, war das letzte Kino in Mersch im damaligen Café Lacaf, musste aber in den 60er-Jahren schließen.“

Das Programm sieht in der Anfangsphase drei Vorstellungen pro Woche vor. Am Donnerstagnachmittag um 16.30 Uhr wird ein Film für Jugendliche gezeigt, abends um 19.30 Uhr dann ein Film für Erwachsene. Am Sonntagnachmittag sind die großen Familienfilme vorgesehen. Wenn sich der gewünschte Erfolg einstellt, werden die Vorstellungen entsprechend angepasst.

Kinosaal soll auch von anderen Schulen genutzt werden

Für Jeannot Medinger, Direktor des Lyzeums, ist das Projekt nicht nur wichtig für die Lokalverankerung der Schule, sondern auch für den Aspekt des praktischen Lernens. Der Ablauf vor Ort wird nämlich von Studenten durchgeführt. Für die Projektion, die Kasse, ja sogar für das Popcorn sind freiwillige Jugendliche zuständig.

Das Kino ist aber nicht nur für das Publikum zugänglich, es soll auch den drei am Standort vorhandenen Sekundarschulen zur Verfügung stehen.

Auch über eine Nutzung durch die Merscher Grundschule und die Maison relais wird bereits nachgedacht.

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Bequeme Sessel erwarten die Zuschauer im neuen Kino.

(fwa) – Auf den ersten Blick mag es erstaunen, in einem Schulgebäude einen öffentlich zugänglichen Kinosaal vorzufinden. Doch als vor zwei Jahren das Lycée Ermesinde seinen Betrieb aufnahm, war bereits vorgesehen, dass in seinen Räumlichkeiten auch Kino gespielt werden sollte. Bis es aber soweit war, dass die Räumlichkeiten für die Öffentlichkeit genutzt werden konnten, mussten noch manche Hürden genommen werden. Auch die Tatsache, dass es sich bei der Schule um eine öffentlich-private Partnerschaft handelt, hatte die Verhandlungen verzögert.

Schwungvoller Auftakt

Dafür war aber die Einweihung am Donnerstag umso schwungvoller. In Vorpremiere konnte der neueste Kassenhit aus Hollywood vorgeführt werden: „And So It Goes“ mit Michael Douglas und Diane Keaton in den Hauptrollen gibt einen Vorgeschmack auf die Programmgestaltung der nächsten Monate.

Kein Geringerer als Raymond Massard, der bereits mehrere Kinosäle betreibt, konnte für das Projekt gewonnen werden. Damit ist die fachlich kompetente Ausführung gewährleistet, ebenso wie die aktuellsten und besten Filme. Tat- und finanzkräftig unterstützt wird das neue Kino von der Gemeinde Mersch, die für das erste Betriebsjahr einen Zuschuss von 34 000 Euro bereitstellt.

Bürgermeister Albert Henkels unterstrich in seiner Ansprache, dass es im Trend der Zeit liege, wieder vermehrt ins Kino zu gehen, und dass es der Gemeinde ein Anliegen sei, den Einwohnern aus Mersch und Umgebung die Gelegenheit zu geben, sich vor Ort die neuesten Filme anzuschauen: „Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, war das letzte Kino in Mersch im damaligen Café Lacaf, musste aber in den 60er-Jahren schließen.“

Das Programm sieht in der Anfangsphase drei Vorstellungen pro Woche vor. Am Donnerstagnachmittag um 16.30 Uhr wird ein Film für Jugendliche gezeigt, abends um 19.30 Uhr dann ein Film für Erwachsene. Am Sonntagnachmittag sind die großen Familienfilme vorgesehen. Wenn sich der gewünschte Erfolg einstellt, werden die Vorstellungen entsprechend angepasst.

Kinosaal soll auch von anderen Schulen genutzt werden

Für Jeannot Medinger, Direktor des Lyzeums, ist das Projekt nicht nur wichtig für die Lokalverankerung der Schule, sondern auch für den Aspekt des praktischen Lernens. Der Ablauf vor Ort wird nämlich von Studenten durchgeführt. Für die Projektion, die Kasse, ja sogar für das Popcorn sind freiwillige Jugendliche zuständig.

Das Kino ist aber nicht nur für das Publikum zugänglich, es soll auch den drei am Standort vorhandenen Sekundarschulen zur Verfügung stehen.

Auch über eine Nutzung durch die Merscher Grundschule und die Maison relais wird bereits nachgedacht.

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