Nov 21 2008

eveant.com

Published by at 14:09 under Industry,TV

SOURCE: Revue

Ob Sloggi Contest, Kulturfabrik, Indie-Rockkonzert oder Mudam: Ihr Einsatzgebiet ist vielfältig. Für die Macher der ersten einheimischen Web-TV-Plattform «eveant.com» gilt eines: Dabei sein ist alles.

Ameisen gelten als unheimlich fleißig, aber auch als sehr clever: Blitzschnell finden sie den kürzesten Weg zum nächsten Kekskrümel und melden ihn an die Kollegen weiter. Ohne Kommandozentrale, nur über die Aussendung von Botenstoffen. So ähnlich verstehen sich auch die beiden Macher von eveant.com, das die englische Bezeichnung von Ameise im Namen trägt: «Wir wollen neue Locations vorstellen und den Leuten sagen, hey, hört auf, immer an die gleichen Orte zu gehen», schildert Max Hochmuth ihr Anliegen. Wichtig ist dabei auch die interaktive Kommunikationsform des Internet: «Wir sind mit den Leuten zusammen unterwegs, statt nur zuzuschauen oder über sie zu berichten», erklärt der 24-jährige Luxemburger. Zusammen mit dem 32-jährigen Werbefachmann Fred Neuen stürzt er sich für dieses Projekt jedes Wochenende mit seiner High-Tech-Kamera in die Szene, um aus zwei, drei oder mehr Events ein 15-minütiges Video zu produzieren. Als Medium benutzt der Zwei-Mann-Betrieb nicht den angegrauten Flimmerkasten, sondern die unendlichen Weiten des Internet. Der gelernte Toningenieur Max, selbst ein ausgewiesener Technik-Freak und Autodidakt in Sachen Web-TV, hat sich mit diesem Projekt einen Traum erfüllt: Denn seine dritte Liebe neben Musik und Technik gehört dem Video, den bewegten Bildern. In Fred, der in Brüssel Werbung studiert hat und lange Zeit als Freelance-Filmer unterwegs war, fand er die ideale Ergänzung. Beide haben eine Zeit lang bei Tango.TV gearbeitet, beide haben den Kopf voller Ideen und den Biss, sich die unendlichen Möglichkeiten des World Wide Web zunutze zu machen. «Wir wollten eine Plattform schaffen, die es uns ermöglicht, die traditionelle Trennung von Sender und Empfänger aufzuheben», erklärt Max die neuen Kommunikationsmöglichkeiten der Web 2.0-Generation. Anders als im Fernsehen können bei ihnen die Zuschauer das Programm selbst mitgestalten, indem sie Event-Vorschläge machen. «Das Tollste aber sind die direkten Kommentare der Leute», sagt Fred. Sie sind im Internet nachzulesen und reichen von Sprüchen wie «Jungs, maacht weida sou» über «megageil», «top arbeescht» bis hin zu «dat dooten huet Lëtzebuerg gebraucht».

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Revue Nr. 47/08

Text: Beatrix Binder beatrix.binder@revue.lu
Fotos: Patrick Galbats

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SOURCE: Revue

Ob Sloggi Contest, Kulturfabrik, Indie-Rockkonzert oder Mudam: Ihr Einsatzgebiet ist vielfältig. Für die Macher der ersten einheimischen Web-TV-Plattform «eveant.com» gilt eines: Dabei sein ist alles.

Ameisen gelten als unheimlich fleißig, aber auch als sehr clever: Blitzschnell finden sie den kürzesten Weg zum nächsten Kekskrümel und melden ihn an die Kollegen weiter. Ohne Kommandozentrale, nur über die Aussendung von Botenstoffen. So ähnlich verstehen sich auch die beiden Macher von eveant.com, das die englische Bezeichnung von Ameise im Namen trägt: «Wir wollen neue Locations vorstellen und den Leuten sagen, hey, hört auf, immer an die gleichen Orte zu gehen», schildert Max Hochmuth ihr Anliegen. Wichtig ist dabei auch die interaktive Kommunikationsform des Internet: «Wir sind mit den Leuten zusammen unterwegs, statt nur zuzuschauen oder über sie zu berichten», erklärt der 24-jährige Luxemburger. Zusammen mit dem 32-jährigen Werbefachmann Fred Neuen stürzt er sich für dieses Projekt jedes Wochenende mit seiner High-Tech-Kamera in die Szene, um aus zwei, drei oder mehr Events ein 15-minütiges Video zu produzieren. Als Medium benutzt der Zwei-Mann-Betrieb nicht den angegrauten Flimmerkasten, sondern die unendlichen Weiten des Internet. Der gelernte Toningenieur Max, selbst ein ausgewiesener Technik-Freak und Autodidakt in Sachen Web-TV, hat sich mit diesem Projekt einen Traum erfüllt: Denn seine dritte Liebe neben Musik und Technik gehört dem Video, den bewegten Bildern. In Fred, der in Brüssel Werbung studiert hat und lange Zeit als Freelance-Filmer unterwegs war, fand er die ideale Ergänzung. Beide haben eine Zeit lang bei Tango.TV gearbeitet, beide haben den Kopf voller Ideen und den Biss, sich die unendlichen Möglichkeiten des World Wide Web zunutze zu machen. «Wir wollten eine Plattform schaffen, die es uns ermöglicht, die traditionelle Trennung von Sender und Empfänger aufzuheben», erklärt Max die neuen Kommunikationsmöglichkeiten der Web 2.0-Generation. Anders als im Fernsehen können bei ihnen die Zuschauer das Programm selbst mitgestalten, indem sie Event-Vorschläge machen. «Das Tollste aber sind die direkten Kommentare der Leute», sagt Fred. Sie sind im Internet nachzulesen und reichen von Sprüchen wie «Jungs, maacht weida sou» über «megageil», «top arbeescht» bis hin zu «dat dooten huet Lëtzebuerg gebraucht».

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Revue Nr. 47/08

Text: Beatrix Binder beatrix.binder@revue.lu
Fotos: Patrick Galbats

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