May 04 2008

Neue Sportsendung auf .dok

Published by at 23:26 under TV

Auf „.dok, den oppene Kanal“, feiert eine Sportsendung ihr Comeback. Claude Lamberty und Misch Torres moderieren „Sportsworld“ und fühlen dabei den nationalen Sportgrößen auf den Zahn.

Fernsehproduzent Edy Krier sprudelt vor Ideen. Demnächst steht eine Talkrunde mit Xavier Bettel an, außerdem eine Musik-Sendung mit Albert Nerini und eine Kochshow. So geschah es, dass auch Claude Lamberty und Misch Torres bald wieder im Fernsehen zu sehen sind. „Seine Jungs“, wie Krier sie nennt, führen auf „.dok“, weiter, was vor mehr als einem Jahr auf „T.TV“ abrupt endete. 

www.edykrierproductions.lu

Damals moderierten die beiden zusammen die Sportformate „Tennis Open“ und „Sport +“. „Mit Erfolg“, wie Claude betont. „Wir hatten von allen Sendungen die meisten Publikumsreaktionen.“ Doch dann gingen urplötzlich beim Privatsender die Lichter aus. 

Abruptes Aus von T.TV
  
Claude erinnert sich noch an den Tag, als plötzlich bekannt wurde, dass der Sender den Betrieb einstellen sollte: „Wir wollten gerade aufnehmen. Studiogast Tiffany Cornelius war bereits in der Maske.“ Zum geplanten Interview mit dem jungen Tennis-Star kam es erst gar nicht. Seitdem waren auch Claude und Misch von der Mattscheibe verschwunden. Fernsehmoderation war nie ihr Berufsziel. Zu dem Job kamen die beiden Kumpels eher zufällig. Eigentlich sind sie Grundschullehrer, leben zusammen mit fünf anderen Freunden in einer WG in Howald und kennen sich seit dem Gymnasium. 

Misch scheint eher still und zurückhaltend, Claude, der als Vorsitzender der Jungliberalen in der Politik mitmischt, ist der Wortführer des Duos. Die Natürlichkeit, mit der er seine Gesprächspartner in eine Unterhaltung verwickelt, habe ihn vor die Kamera gebracht. Zuvor hatte FLT-Präsident Yves Kemp die Idee für eine Show rund ums Luxemburger Tennis, eine Art Image-Auftritt für die Sportart. Er lud Claude, selbst leidenschaftlicher Tennisspieler, zum „Casting“ ein. Kurze Zeit später hielt er das erste Mal ein Mikrofon in der Hand. Mit Misch im Schlepptau ging es zu den ersten Aufnahmen: Die Geburtsstunde von „Tennis Open“. Später kam „Sport+“ hinzu, wo die Beiden sich auch jenseits des Breitensports bewegten. „Wir hatten bei T.TV alle technischen Möglichkeiten, dennoch war es für uns immer nur ein Hobby. Karriereambitionen hatten wir keine.“ 

Idealismus und Leidenschaft
  
Allerdings bescherten die Fernsehauftritte den Pädagogen den gewissen Coolness-Faktor im Klassenzimmer. Sie waren für die Schüler plötzlich mehr als der Pauker. „Einige dachten, wir seien jetzt unermesslich reich, nur weil wir im Fernsehen sind“, erzählt Claude. Wie hart das Geschäft wirklich ist, hat das Moderatoren-Doppel schließlich selbst erleben müssen. „Aber mit viel Idealismus und Leidenschaft für den Sport geht es jetzt weiter, wenn auch eine Nummer kleiner.“

Das Konzept der neuen Sendung „Sportsworld“ orientiert sich an den Sportformaten auf T.TV. Weniger Tagesaktuelles, weniger Ergebnistabellen, dafür mehr Hintergrund. Jede Sendung behandelt ein Thema, mit einem Studiogast und Beiträgen von Außendreharbeiten. „Wir versuchen den Sportlern auch Aussagen zu entlocken, die sie sich beim schnellen Interview am Spielfeldrand vielleicht verkneifen“, sagt Claude.

Der Laden eines Sportausstatters wird jedes Mal kurzfristig zum Aufnahmestudio umgebaut. In der ersten Sendung am Freitag, 9. Mai dreht sich alles um den ING Marathon. „Wir sehen uns überhaupt nicht als Konkurrenz zu RTL, eher als Ergänzung“, sagt Claude. Das Konzept hatten sie den Programmmachern vom Kirchberg zwar angeboten, doch die Verhandlungen blieben ergebnislos. „Sportsworld“ wird zur Hauptsendezeit um 20 Uhr ausgestrahlt, im Wechsel mit Xavier Bettels neuer Talkshow.

www.edykrierproductions.lu

Weitere Sendungen auf „.dok“:
  
Freitag: 16. Mai 2008, 20 Uhr: „.dok“ am Gespréich. Talkshow mit Xavier Bettel.
Sonntag, 8. Juni 2008, 
9.30 Uhr: Musikalesche Rendez-vous mam Albert Nerini“. 

www.telecran.lu

von Martine Hemmer

Comments

comments

Auf „.dok, den oppene Kanal“, feiert eine Sportsendung ihr Comeback. Claude Lamberty und Misch Torres moderieren „Sportsworld“ und fühlen dabei den nationalen Sportgrößen auf den Zahn.

Fernsehproduzent Edy Krier sprudelt vor Ideen. Demnächst steht eine Talkrunde mit Xavier Bettel an, außerdem eine Musik-Sendung mit Albert Nerini und eine Kochshow. So geschah es, dass auch Claude Lamberty und Misch Torres bald wieder im Fernsehen zu sehen sind. „Seine Jungs“, wie Krier sie nennt, führen auf „.dok“, weiter, was vor mehr als einem Jahr auf „T.TV“ abrupt endete. 

www.edykrierproductions.lu

Damals moderierten die beiden zusammen die Sportformate „Tennis Open“ und „Sport +“. „Mit Erfolg“, wie Claude betont. „Wir hatten von allen Sendungen die meisten Publikumsreaktionen.“ Doch dann gingen urplötzlich beim Privatsender die Lichter aus. 

Abruptes Aus von T.TV
  
Claude erinnert sich noch an den Tag, als plötzlich bekannt wurde, dass der Sender den Betrieb einstellen sollte: „Wir wollten gerade aufnehmen. Studiogast Tiffany Cornelius war bereits in der Maske.“ Zum geplanten Interview mit dem jungen Tennis-Star kam es erst gar nicht. Seitdem waren auch Claude und Misch von der Mattscheibe verschwunden. Fernsehmoderation war nie ihr Berufsziel. Zu dem Job kamen die beiden Kumpels eher zufällig. Eigentlich sind sie Grundschullehrer, leben zusammen mit fünf anderen Freunden in einer WG in Howald und kennen sich seit dem Gymnasium. 

Misch scheint eher still und zurückhaltend, Claude, der als Vorsitzender der Jungliberalen in der Politik mitmischt, ist der Wortführer des Duos. Die Natürlichkeit, mit der er seine Gesprächspartner in eine Unterhaltung verwickelt, habe ihn vor die Kamera gebracht. Zuvor hatte FLT-Präsident Yves Kemp die Idee für eine Show rund ums Luxemburger Tennis, eine Art Image-Auftritt für die Sportart. Er lud Claude, selbst leidenschaftlicher Tennisspieler, zum „Casting“ ein. Kurze Zeit später hielt er das erste Mal ein Mikrofon in der Hand. Mit Misch im Schlepptau ging es zu den ersten Aufnahmen: Die Geburtsstunde von „Tennis Open“. Später kam „Sport+“ hinzu, wo die Beiden sich auch jenseits des Breitensports bewegten. „Wir hatten bei T.TV alle technischen Möglichkeiten, dennoch war es für uns immer nur ein Hobby. Karriereambitionen hatten wir keine.“ 

Idealismus und Leidenschaft
  
Allerdings bescherten die Fernsehauftritte den Pädagogen den gewissen Coolness-Faktor im Klassenzimmer. Sie waren für die Schüler plötzlich mehr als der Pauker. „Einige dachten, wir seien jetzt unermesslich reich, nur weil wir im Fernsehen sind“, erzählt Claude. Wie hart das Geschäft wirklich ist, hat das Moderatoren-Doppel schließlich selbst erleben müssen. „Aber mit viel Idealismus und Leidenschaft für den Sport geht es jetzt weiter, wenn auch eine Nummer kleiner.“

Das Konzept der neuen Sendung „Sportsworld“ orientiert sich an den Sportformaten auf T.TV. Weniger Tagesaktuelles, weniger Ergebnistabellen, dafür mehr Hintergrund. Jede Sendung behandelt ein Thema, mit einem Studiogast und Beiträgen von Außendreharbeiten. „Wir versuchen den Sportlern auch Aussagen zu entlocken, die sie sich beim schnellen Interview am Spielfeldrand vielleicht verkneifen“, sagt Claude.

Der Laden eines Sportausstatters wird jedes Mal kurzfristig zum Aufnahmestudio umgebaut. In der ersten Sendung am Freitag, 9. Mai dreht sich alles um den ING Marathon. „Wir sehen uns überhaupt nicht als Konkurrenz zu RTL, eher als Ergänzung“, sagt Claude. Das Konzept hatten sie den Programmmachern vom Kirchberg zwar angeboten, doch die Verhandlungen blieben ergebnislos. „Sportsworld“ wird zur Hauptsendezeit um 20 Uhr ausgestrahlt, im Wechsel mit Xavier Bettels neuer Talkshow.

www.edykrierproductions.lu

Weitere Sendungen auf „.dok“:
  
Freitag: 16. Mai 2008, 20 Uhr: „.dok“ am Gespréich. Talkshow mit Xavier Bettel.
Sonntag, 8. Juni 2008, 
9.30 Uhr: Musikalesche Rendez-vous mam Albert Nerini“. 

www.telecran.lu

von Martine Hemmer

Comments

comments

No responses yet

Trackback URI | Comments RSS

Leave a Reply