May 07 2009

RTL Group: Gewinn bricht um über 50 Prozent ein

Published by at 12:25 under TV

source: http://www.dwdl.de

Die Wirtschaftskrise trifft die RTL-Group mit voller Wucht: Nachdem die leergefegten Werbeblöcke Anfang des Jahres schon nichts Gutes verhießen, liegen nun die Zahlen für das 1. Quartal schwarz auf weiß vor – und sie fielen wie erwartet schlecht aus: Der Vorsteuer-Gewinn sackte um über 50 Prozent ab, der Umsatz fiel im zweistelligen Prozentbereich

Die RTL-Group erzielte in den ersten drei Monaten einen Umsatz von 1,188 Milliarden Euro, das war ein Rückgang um fast 150 Millionen Euro oder satten 11,1 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Damit schlug die Krise auf den Werbemärkten mit voller Wucht auch auf die RTL Group durch. Unternehmensboss Gerhard Zeiler hatte in den vergangenen Wochen schon mehrere Male darauf hingewiesen, dass die TV-Werbemärkte in allen Ländern Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich aufweisen.
Dieser massive Umsatzrückgang machte sich natürlich auch beim Ergebnis bemerkbar. Das EBITA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, sackte im Vergleich zum Vorjahr gar um 53,7 Prozent auf nun noch 87 Millionen Euro ab. Neben den deutlich gefallenen Umsätzen machen sich hier auch höhere Start up-Kosten in Höhe von 18 Millionen Euro bemerkbar, die vor allem auf die neu übernommene griechische Alpha Media Group zurückzuführen sind.

Doch auch Restrukturierungskosten in Höhe von 9 Millionen sind angefallen. RTL Group-Boss Zeiler hat bereits vor einigen Wochen ein umfangreiches Sparprogramm angekündigt. Bis 2011 sollen dadurch die Kosten deutlich sinken – und das ist nach Ansicht Zeilers auch dringend nötig: Der RTL-Boss rechnet auf längere Sicht mit einem sinkenden Umsatz-Niveau. “Die Krise wird nicht morgen wieder vorbei sein”, so Zeiler im März auf der Bilanz-Pressekonferenz. Einen Ausblick auf das Gesamtjahr traut man sich bei der RTL-Group dann auch nach wie vor nicht zu – bis auf das Offensichtliche: Die Profitabilität der RTL-Group werde 2009 im Vergleich zum Vorjahr deutlich sinken.

Nachdem die RTL Group die Karten nun auf den Tisch gelegt hat, blickt die Branche gespannt auf die kommende Woche: Dann legt am Donnerstag auch der Konkurrent ProSiebenSat.1 seine Zahlen für das erste Quartal vor. Immerhin: Die Rückgänge sollten dort etwas geringer ausfallen – aber auch nur, weil dort aufgrund eines missratenen Rabattmodells die Werbebuchungen und damit auch das Ergebnis schon im vergangenen Jahr drastisch zurückgegangen waren.

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Die Wirtschaftskrise trifft die RTL-Group mit voller Wucht: Nachdem die leergefegten Werbeblöcke Anfang des Jahres schon nichts Gutes verhießen, liegen nun die Zahlen für das 1. Quartal schwarz auf weiß vor – und sie fielen wie erwartet schlecht aus: Der Vorsteuer-Gewinn sackte um über 50 Prozent ab, der Umsatz fiel im zweistelligen Prozentbereich

Die RTL-Group erzielte in den ersten drei Monaten einen Umsatz von 1,188 Milliarden Euro, das war ein Rückgang um fast 150 Millionen Euro oder satten 11,1 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Damit schlug die Krise auf den Werbemärkten mit voller Wucht auch auf die RTL Group durch. Unternehmensboss Gerhard Zeiler hatte in den vergangenen Wochen schon mehrere Male darauf hingewiesen, dass die TV-Werbemärkte in allen Ländern Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich aufweisen.
Dieser massive Umsatzrückgang machte sich natürlich auch beim Ergebnis bemerkbar. Das EBITA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, sackte im Vergleich zum Vorjahr gar um 53,7 Prozent auf nun noch 87 Millionen Euro ab. Neben den deutlich gefallenen Umsätzen machen sich hier auch höhere Start up-Kosten in Höhe von 18 Millionen Euro bemerkbar, die vor allem auf die neu übernommene griechische Alpha Media Group zurückzuführen sind.

Doch auch Restrukturierungskosten in Höhe von 9 Millionen sind angefallen. RTL Group-Boss Zeiler hat bereits vor einigen Wochen ein umfangreiches Sparprogramm angekündigt. Bis 2011 sollen dadurch die Kosten deutlich sinken – und das ist nach Ansicht Zeilers auch dringend nötig: Der RTL-Boss rechnet auf längere Sicht mit einem sinkenden Umsatz-Niveau. “Die Krise wird nicht morgen wieder vorbei sein”, so Zeiler im März auf der Bilanz-Pressekonferenz. Einen Ausblick auf das Gesamtjahr traut man sich bei der RTL-Group dann auch nach wie vor nicht zu – bis auf das Offensichtliche: Die Profitabilität der RTL-Group werde 2009 im Vergleich zum Vorjahr deutlich sinken.

Nachdem die RTL Group die Karten nun auf den Tisch gelegt hat, blickt die Branche gespannt auf die kommende Woche: Dann legt am Donnerstag auch der Konkurrent ProSiebenSat.1 seine Zahlen für das erste Quartal vor. Immerhin: Die Rückgänge sollten dort etwas geringer ausfallen – aber auch nur, weil dort aufgrund eines missratenen Rabattmodells die Werbebuchungen und damit auch das Ergebnis schon im vergangenen Jahr drastisch zurückgegangen waren.

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  1. adminon 08 May 2009 at 10:20

    RTL Group en difficulté

    Le recul des marchés publicitaires en Europe a plombé au premier trimestre les résultats du premier groupe audiovisuel du continent, RTL Group, et la tendance devrait se poursuivre avec une «baisse considérable» de son niveau de bénéfice annuel, a-t-il prévenu jeudi.

    Le bénéfice d’exploitation est ressorti au premier trimestre à 87 millions d’euros, soit un plongeon de 53,7 % sur un an. Le chiffre d’affaires a également reculé de 11,1 % à 1,188 milliard d’euros. «RTL Group a dû faire face à un environnement économique difficile au premier trimestre 2009, dans la mesure où les marchés de la publicité télévisée en Europe ont reculé d’un taux à deux chiffres», selon un communiqué. Le groupe a réaffirmé qu’il était en train de «passer en revue tous ses coûts et ses structures en réponse au ralentissement des réservations d’espaces publicitaires», disant tabler sur des effets, d’ici 2011, sans détailler davantage.
    «Étant donné l’état actuel des marchés publicitaires et les cycles de réservation d’espaces à très court terme, il est impossible de donner une prévision fiable pour l’ensemble de l’année», souligne le groupe. Il prévient toutefois que son «niveau de bénéfice sera en baisse considérable comparé à 2008». Le patron, Gerhard Zeiler, avait indiqué lors de la présentation des résultats 2008, mi-mars, qu’il s’attendait à un recul du bénéfice d’exploitation, sans se prononcer sur son ampleur. Avec 45 chaînes de télévision et 32 stations de radio dans 11 pays, RTL Group, contrôlé par l’Allemand Bertelsmann, mais basé à Luxembourg, se targue d’être le premier groupe audiovisuel en Europe.

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